| Osterlauf Rodgau-Jügesheim 2011 |
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| Geschrieben von: Klaus Kern | |||
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Tatort: Rodgau-Jügesheim 25.04.2011 Für Michael sollte der Wettkampf eigentlich keine Herausforderung darstellen, weil ja fast null Höhenmeter zu überwinden waren. Für Klaus war es der erste Lauf nach langer Zeit und nicht gerade kontinuierlichem Training. Die Aussichten auf gutes Wetter und anständigen Kuchen ließen aber alle Zweifel sausen. So ging es am Orstermontag bei herrlichem Sonnenschein in den Rodgau.
Schon lange vor dem Start konnten wir uns die Startnummern abholen, die bereits auf unsere Namen registriert waren. Das Warten bis zum Start war recht kurzweilig. Die Prospekte für die vielen Laufveranstaltungen in Südhessen mussten ja auch mal gelesen werden. Und da war noch der Rhabarberkuchen....... Nun aber zum sportlichen Teil des Tages, der für Klaus schon mit einem Zweifel begann. Der Anflug einer Erkältung hätte eigentlich eine Absage nach sich gezogen. Aber Gesundheit wird eh überbewertet. Ein Wettkampf ist allemal wichtiger. Eine halbe Stunde vor dem Start haben wir uns also in die Wettkampfklamotten geworfen und ein wenig warm gelaufen. Nochmal pinkeln und schon war es 10 Uhr. Zeit für den Start. Michael hatte sich gleich weit vorne einsortiert, damit er gleich im richtigen Tempo beginnen konnte. Klaus versteckte sich derweil im Feld der restlichen ca. 250 Läufer. Der Lauf aus der Sicht von Klaus: Wie schon erwähnt waren die Voraussetzung für diesen Wettkamp nicht die Besten. Eigentlich ging es für mich nur darum eh mal wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Es war schon vermessen, sich eine Zeit für die 25km vorzunehmen - zwei Stunden ist ja eigentlich grottenlangsam - aber ohne Ziel an den Start ist jenseits meiner Vorstellung. Da ich mal wieder ohne Uhr unterwegs war, konnte ich das Anfangstempo gar nicht richtig einschätzen. Ein ständiges Überholen und Überholtwerden konnte mich aber auch nicht aus der Ruhe bringen. Nach drei Kilometern war aber völlig klar, das an diesem Tag selbst die 25km zu viel für mich waren. Mittlerweile konnte ich mich einer kleinen Gruppe anschließen, die ein mir angenehmes Tempovorgab. Das war Kurs genz klar unter zwei Stunden, aber für mich hatte ich schon den Ausstieg bei der halben Strecke geplant. Das Tempo pendelte sich auf etwa 4:45min/km ein und so konnte ich gut mitrollen. Bei der Hälfte der Strecke war aber dann auch wirklich Schluß. Die Startnummer war schnell vom Shirt entfernt, so dass ich ohne Wertung in den Zielbereich konnte. Denn dort lief schon der Zieleinlauf für die 10km Strecke. Ellen war zwischenzeitlich auch mit Freunden zum Zuschauen eingetroffen. So haben wir dann gemeinsam auf Michael gewartet. Angesichts der inzwischen gestiegenen Temperaturen war die Zeit von etwa 1:52 nicht überragend aber ging voll in Ordnung. Dazu aber mehr von Michael:
Nach dem Wettkampf gab es noch ein Stück Kuchen und so konnten wir doch recht zufrieden nach Hause fahren. Für Klaus stand erst mal an die Erkältung auszukurieren und Michael Stand wieder eine Spätschichtwoche bevor. Dann bis zum nächsten Wettkampf.
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